Senta Graf

Familienfrau, 4-fache Oma

Lehrerin

Erwachsenenbildnerin

Journalistin 

Dipl. Yogalehrerin YS/EYU (Ausbildung im ViniYogazentrum Grenchen)

Redaktorin bei YogaDasMagazin

Bis 31.12.13 bei der Glückskette in Bern in der Kommunikation tätig gewesen.

 

 

Ich unterrichte «Viniyoga» die Tradition Sri T. Krishnamacharyas und seines Sohnes Sri T.K.V. Desikachar.

Seit 30 Jahren beschäftige ich mich mit Yoga und ich habe verschiedene Yoga-Stilrichtungen kennen gelernt. In meinem Yogaleben besuchte ich viele Seminare und Weiterbildungen. Ich lernte die modernen Yoga-Stile wie Jivamukti Yoga, Anusara Yoga und TriYoga kennen und entdecke immer wieder Neues.

Wenn mich jemand fragt, was ich mache, ist meine Antwort: «Ich mache nicht Yoga, ich versuche Yoga zu leben. Yoga durchwebt mein Leben. Es ist die Art, wie ich mit mir, meiner Umwelt und anderen Menschen umgehe. Yoga findet bei mir nicht nur statt, wenn ich die Yogamatte ausrolle! Darum heisst es bei mir: Yoga im Alltag!

Mir ist wichtig, dass die Teilnehmenden gestärkt und entspannt aus den Stunden raus gehen. Dass sie aus ihrem Kopf in den Körper finden und sich gut fühlen. Es ist mir ein Anliegen, die Essenz der Yoga-Lehren in einer zeitgenössischen, alltagsnahen und verständlichen Sprache weiterzugeben. Ich möchte mit meinem Yoga-Unterricht einen Übungs-Raum schaffen, der es den Teilnehmenden erlaubt, sich selbst auf der Yogamatte zu entfalten, zu ergründen, zu erforschen.


Wissenswertes über die Tradition T.K.V. Desikachars

T.K.V. Desikachar (1938-2016) lebte in Chennai. Er hat 30 Jahre bei seinem Vater Sri T. Krishnamacharya (1888-1989) Yoga studiert. In dem von ihm gegründeten «Krishnamacharya Yoga Mandiram» werden Menschen aus allen Teilen der Welt im Yoga unterrichtet und mit Yoga therapeutisch behandelt. 

Die Yogapraxis nach der Tradition Sri T.K.V. Desikachar ist für Anfänger und Fortgeschrittene jeden Alters geeignet, er hat den Yoga für uns westliche Menschen anwendbar gemacht.

Sein Vater T. Krishnamacharya verdeutlicht dies so: «Der Mensch soll sich nicht in schwierige akrobatisch Stellungen zwängen, sondern die Yogaübungen müssen an den jeweiligen Menschen angepasst werden».

In dieser Tradition steht nicht nur das Erlangen einer aussergewöhnlichen Flexibilität und Körperbeherrschung im Vordergrund, sondern in erster Linie der Mensch mit seinen individuellen Stärken und Schwächen. Der bewusste und liebevolle Umgang mit sich selbst ist wichtiger als die «perfekte» Ausführung einer Übung.

Es zählt dabei die ganzheitliche Qualität jeder Haltung, also die Verbindung von Körperbewegung, Atemfluss und Achtsamkeit.

Geübt werden überwiegend dynamische Abläufe, d.h. langsame, mit dem Atem verbundene Bewegungen, die der Bewegungsarmut im Alltag entgegenwirken sollen. Dazwischen gibt es immer wieder Phasen der Ruhe und Entspannung.

Die Übungen werden durch eine Vielzahl von Varianten an die körperlichen Bedürfnisse der Teilnehmenden angepasst. Jede Übungssequenz hat einen durchdachten Aufbau mit vorbereitenden und ausgleichenden Haltungen.